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Rezept des Monats – November 2016 Teil I

SUSHI Teil I

Korrekte Sushi-Meister sind wir zwar keine, aber Spaß an der Sache hatten wir dennoch, als wir uns an einem schönen Mädels-Abend aufgemacht haben, um am heimischen Herd die eine oder andere Sushi-Leckerei zusammen zu basteln. Einige Erfahrungen sollen als November-Rezept dienen…

Sushi-Reis ist schon eine Sache für sich. Die richtige Menge Wasser, die angemessene Zeit zum kochen und was dann noch dazu kommt. Wir haben uns ausprobiert:

Für etwa 20 – 30 Maki- oder Nigiri-Sushi benötigt man

  • 1 Tasse Reis und die
  • 1,5 fache Menge Wasser,also 1,5 Tassen Wasser.

Für 2 Tassen Reis also 3 Tassen Wasser, für 4 Tassen Reis 6 Tassen Wasser usw. Die Zeitangaben beziehen sich hier aber nur auf eine Tasse Reis!

Den Reis zunächst mehrfach spülen, damit er nachdem kochen nicht von der Stärke zusammenklebt (keine Angst, er klebt dann immer noch genug, um Sushi zu machen, versprochen!). Dann zusammen mit dem Wasser in einem Topf geben und zum kochen bringen. Sobald es anfängt zu kochen, den Reis einmal umrühren und den Deckel aufsetzen und bis zum Ende nicht wieder absetzen, da sonst der Dämpf-Prozess unterbrochen wird! Für 10 Minuten bei kleinster Stufe köcheln lassen und anschließend 20 Minuten auf dem Herd ziehen lassen. Nach dem Garen ist die gesamte Flüssigkeit vom Reis aufgenommen, der Reis ist bissfest, aber nicht hart. In einer separaten Schüssel werden gemischt:

  • 4 EL Reisessig
  • 1 EL Zucker
  • 1/2 TL Salz

Der Reis wird nach dem Garen in eine Holz- oder Steinschale getan und mit dem Essig-Gemisch verrührt und abgekühlt. Authentizität hin oder her, mit einer Plastik-Schale funktioniert’s auch… Angeblich benutzen Sushimeister zum runterkühlen einen speziellen Fächer. Wer sowas nicht hat und nicht ewig warten will, kann die Schale im Winter auch mit Deckel rausstellen oder eben den Kühlschrank oder ein kaltes Wasserbad nutzen.

Wenn man alles richtig gemacht hat, bzw. möglichst wenig falsch, hat man am Ende eine leicht klebrige Reismasse, die einen säuerlichen Geschmack aufweist und sich leicht essen lässt.

Reis kochen... wenn man so will: "eine Kunst für sich"
Reis kochen… wenn man so will: „eine Kunst für sich“

2 Gedanken zu „Rezept des Monats – November 2016 Teil I“

    1. Ja, tatsächlich! Als wir für den gewerblichen Bedarf Reis gekocht hatten, hatten wir immer den Reiskocher bereit. Das war am einfachsten und sehr stress mindernd 😉

      Inzwischen benötigen wir nicht mehr „die Mengen“, daher kommt der Reiskocher leider nicht mehr zum Einsatz und wurde verschenkt.
      Viel Erfolg Ihnen weiterhin beim Ausprobieren :)

      Larissa Effenberger

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